Stadtpfarrei Mariae Namen

Katholische Stadtpfarrei

Mariae Namen Hanau

Im Bangert 6
63450 Hanau

Telefon: (0 61 81) 9 23 00 70

 

aktuelle Pfarrmitteilungen

Die Gottesdienste von Heilig Geist und St. Josef finden aktuell aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen auch in der Stadtpfarrkirche Mariae Namen statt. 

Citypastoral Hanau

 
 
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Tagesablauf im Kindergarten

So sieht die Umsetzung  –  am Beispiel eines Tagesablaufs  –  in unserem Alltag aus.

  • Wir beginnen den Tag mit dem Frühdienst (von 7.00 – 8.00 Uhr).
    Hier betreuen wir alle Kinder der Kita, deren Eltern wegen Berufstätigkeit eine Betreuung vor 8.00 Uhr benötigen.
    Die Kinder wählen sich bei Ankunft in der Gruppe selbst ihr Spiel, nutzen die Zeit für ihr angefangenes Frühstück oder auch nur zum Ausruhen und Beobachten.
    Wir Erzieher_Innen stehen in dieser Zeit den Kindern für Gespräche, Hilfestellung und zum Spielen zur Seite.
    Um 7.40 Uhr werden die Schulkinder, rechtzeitig zu Schulbeginn, in die Schule geschickt. 


  • Um 8.00 Uhr beginnen wir mit allen anwesenden Kindern und Erzieher_Innen in der Frühdienstgruppe den Tag mit einem Gebet und Lied.
    Das Gebet ist ein festes Morgengebet, das Lied wählen die Kinder im Wechsel aus einem bestehenden Repertoire.
    Nach kurzer Absprache, was für den Tag ansteht, gehen alle Kinder mit „ihren“ Erzeieher_Innen in ihre jeweilige Gruppe, so auch die Schulkinder in der schulfreien Zeit.


  • Hier beginnt nun im Kindergarten die Freispielzeit.
    Die Kinder suchen sich in dieser Zeit ihre Spielpartner und Spiele/ Spielecken selbst, bzw. ob sie mit anderen oder lieber alleine spielen wollen oder einfach nur beobachten, entspannen und schauen wollen.
    Auch Konfliktsituationen, die sich im Laufe des Tages und Spielens ergeben, lernen die Kinder zu bewältigen.
    Die Freispielzeit ist auch für uns Erzieher_Innen eine sehr wertvolle Zeit, da wir die Kinder gut beobachten können, was sie gerne machen, gut können, wo Unterstützungsbedarf besteht, was die Kinder interessiert, wo sie Begleitung und Hilfe benötigen.
    In dieser Zeit führen wir auch sehr wertvolle Gespräche mit den Kindern, indem sie uns erzählen, was sie erlebt haben, gerne machen, wo sie sich Hilfe wünschen, was ihnen wichtig ist ….
    Wir Erzieher_Innen stehen den Kindern mit Rat, Tat und Hilfe sowie als Spielpartner zur Seite. Wir beobachten deshalb die Spielsituation der Kinder, wie sie Probleme und Konflikte angehen und schreiten bei Bedarf helfend ein.


  • Da wir an 4 Tagen der Woche freies Frühstück haben, entscheiden die Kinder bis ca. 10.00 Uhr selbst, wann und wie viel sie frühstücken und was und wie viel sie trinken möchten.
    Für das gemeinsame Frühstück (1x in der Woche) haben wir in der Gruppe besprochen, dass wir warten, bis alle Kinder der Gruppe da sind, um dann an der großen, gemeinsam gestellten Tafel zu frühstücken. Auch hier entscheiden die Kinder, neben wem sie sitzen möchten, wie viel sie frühstücken und was und wie viel sie trinken möchten.
    Als Getränke stehen den Kindern Milch, Kaba, Wasser und Tee zur Verfügung.

    Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Kinder zum Frühstücken und v.a. zum Trinken zu motivieren. Zum Einen möchten wir den Kindern das Essen in Gemeinschaft und die damit verbundenen Annehmlichkeiten, wie z. B. in angenehmer Atmosphäre mit anderen ins Gespräch zu kommen, ermöglichen. Zum Anderen erklären wir den Kindern den gesundheitlichen Aspekt der Nahrungs- und Getränkeaufnahme und pflegen eine entsprechende Tischkultur.


  • Gegen 11.00 Uhr treffen wir uns im „Stuhlkreis“, wo wir gemeinschaftlich Themen ansprechen bzw. erarbeiten. Hierzu gehört:
    - uns gegenseitig nochmal bewusst wahrzunehmen, bzw. bewusst zu schauen, wer in der Gruppe fehlt,
    - zu besprechen, welches Thema angesprochen oder geklärt werden soll
    - Beiträge zum Thema, wie Lieder, Geschichten, Bilderbücher, Singspiele usw. gemeinsam zu lernen,
    - neue Themenwünsche, Anliegen der Kinder oder Abläufe/ Situationen der Gruppe anzusprechen bzw. zu erarbeiten,
    - Anregungen, Wünsche, Sorgen und Beschwerden sowohl von Seiten der Kinder als auch uns Erwachsenen (Eltern wie Erzieher_Innen) einzubringen.
    Den Abschluss bildet ein gemeinsames und bewusstes Ende mit, z.B., einem Abschiedslied.


  • Die Halbtagskinder werden von 11.45 – 12.00 Uhr je nach Witterung im Garten oder in der Gruppe abgeholt, währenddessen die Kinder, die bei uns Mittagessen, den Tisch richten, Hände waschen, und sich am Tisch einfinden.


  • Das Mittagessen beginnen wir mit einem gemeinsamen Gebet, gruppenintern rituell festgelegt, dann besprechen wir kurz, was es zu essen gibt und die Kinder nehmen sich selbst.
    Jedes Kind entscheidet somit selbst, wie viel es von welcher Speise möchte, aber immer auch im Hinblick auf die normale Portionsgröße, damit jedes Kind von allem etwas essen kann. Auch ein Nachschlag ist im Rahmen der noch vorhandenen Menge möglich, und ob ein Kind noch etwas möchte oder nicht, entscheidet es auch selbst.
    Wir begleiten hier die Kinder, indem wir bei Bedarf Hilfestellung geben, motivieren, einzelne Speisen auch mal zu probieren, unterstützen und helfen, um eine angenehme Essenskultur zu pflegen.
    Das Mittagessen beenden wir mit dem gemeinsamen Abräumen und dem Dankgebet, welches ebenfalls rituell festgelegt ist. Anschließend übernehmen die Kinder den Tischdienst, sie entscheiden hierbei selbst wer ihn mit wem zusammen übernehmen will.


  • Die Kinder, die bis 13.00 Uhr angemeldet sind, treffen sich nach dem Essen in einer Gruppe, in der sie bis 13.00 Uhr abgeholt werden.


  • Die Ganztagskinder teilen wir zur Ruhephase in 3 Gruppen auf:

          - die jüngeren Kinder ziehen sich zum Schlafen um, nehmen ihr eigenes Kuscheltier o.ä. mit und gehen mit einer Erzieherin in den Schlafraum zum                     Ausruhen. Hat ein Kind Schwierigkeiten, sich der Gruppe „einfach“ anzuschließen, begleitet nach Möglichkeit eine engere Bezugsperson, die das

            Kind wünscht, dieses in den Schlafraum.
          - Die Kinder, die nur eine kurze Ausruhzeit bzw. keine intensive Ruhephase benötigen, treffen sich in einer der beiden „Wachgruppen“.
            Hier erleben die Kinder in unterschiedlicher Weise eine Zeit zur Entspannung, zum Träumen, Lauschen und Genießen. Dies betrifft einen Zeitraum                    von ca. 30 Minuten und anschließend finden sich die Kinder zu einem ruhigen, selbstbestimmten Spiel mit Freunden oder alleine.


            Bei der Entscheidung, welche Kinder in welche Gruppe eingeteilt werden, entscheiden wir Erzieher_Innen zusammen mit den Kindern, und schließlich

            auch mit den Eltern. Wir beobachten, wie die Kinder den Vormittag erleben und wie müde sie dementsprechend mittags sind. Und dies ist auch

            Grundlage für das Elterngespräch, denn für uns ist in erster Linie wichtig, was das Kind benötigt.


            In der Regel gehen alle 3-Jährigen erst einmal mit zum Ausruhen in den Schlafraum. Wenn wir merken, dass die Kinder mehrere Tage hintereinander

            nicht mehr schlafen und sich nur unruhig im Bett wälzen, reden wir mit dem Kind und anschließend mit den Eltern, dass wir es angebracht sehen, in

            die Wachgruppe zu wechseln.


  • Um 14.00 Uhr treffen sich alle Ganztagskinder in ihrer Nachmittagsgruppe, beginnen gemeinsam mit einem Nachmittagssnack und finden sich anschließend zum Freispiel in der Gruppe.

          Hier bietet sich auch die Möglichkeit, Freunde in der anderen Gruppe oder im Hort zu besuchen.

          Wir nutzen diese Zeit, um die Kinder im Spiel zu begleiten, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, mit einzelnen Kindern intensiver ins Gespräch,

          Spiel oder Basteln zu kommen und in der Abholzeit den Eltern für Tür- und Angelgespräche zur Verfügung zu stehen.


          Um 16.30 Uhr treffen sich alle Kinder der Kita, deren Eltern wegen ihrer langen Arbeitszeit nicht bis 16.30 Uhr in die Kita zum Abholen kommen

          können, in der „Spätdienstgruppe“ zum weiteren Freispiel. Hier werden die Kinder, je nach Wetter, gemeinsam im Garten oder einer Kindergarten-

          gruppe betreut.