Stadtpfarrei Mariae Namen

Katholische Stadtpfarrei

Mariae Namen Hanau

Im Bangert 6
63450 Hanau

Telefon: (0 61 81) 9 23 00 70

 
 

Unsere Pfarrmitteilungen






 

Das Bistum Fulda

Stadtpfarrei Mariae Namen Hanau

Rahmenbedingungen

Gesetzliche Grundlagen

KiföG (Kinderförderungsgesetz) und HKJGB (Hess. Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch)

§ 25 HKJGB Tageseinrichtungen für Kinder

(1) Tageseinrichtungen für Kinder sind Einrichtungen der Jugendhilfe zur Förderung von Kindern durch Bildung, Erziehung und Betreuung.

   

§ 26 Aufgaben

(1) Die Tageseinrichtung für Kinder hat einen eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag. Sie ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie und soll die Gesamtentwicklung des Kindesdurch allgemeine und gezielte Bildungs- und Erziehungsangebote fördern.

Ihre Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige, seelische und körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern und allen Kindern gleiche Entwicklungschancen zu geben.

   

Außerdem gelten die gesetzlichen Regelungen des Bundes-Kinderschutzgesetzes, HKJGB, SGB 8 – in dem auch der Schutzauftrag verankert ist.

Gruppenstrukturen

In unserem Kindergarten bestehen drei feste Gruppen für je 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.

Sie heißen: „Blumenkinder, Königskinder und Sonnenstrahlenkinder“. Bei Bedarf haben wir auch die Möglichkeit, Kinder mit besonderem Förderbedarf (Integrationsmaßnahme) aufzunehmen.

Im Hort werden 37 Kinder in zwei Gruppen betreut. Die Hortgruppen heißen „Edelsteine“.

Vom Kindergarten in den Hort - So schaffen wir Übergänge

Aufnahme in den Kindergarten
Übergang vom Kindergarten in die Schule
Übergang vom Kindergarten in den Hort

Mit der Aufnahme des Kindes in den Kindergarten geht jedes Kind einen weiteren und großen Schritt in Richtung Selbständigkeit. Dieser ist nicht immer ganz einfach – weder für die Kinder, noch für die Eltern. Es ist uns daher ein großes Anliegen, beiden (Kindern wie Eltern) eine „Brücke“ zu bauen.
Wir orientieren uns daher am Berliner Eingewöhnungsmodell. Es beginnt mit ein bis zwei Tagen gemeinsamen Miterlebens der Freispielzeit. Ab dem dritten Tag beginnen die Trennungsphasen, die täglich länger werden. Hier halten wir aber nicht an einem stur festgelegten Ablauf fest, sondern schauen auf den individuellen Bedarf jedes einzelnen Kindes.

Im letzten Jahr vor der Einschulung erleben alle Vorschulkinder in unserer Einrichtung noch ein „besonderes“ Jahr.
Wie bei den „gelenkten Angeboten“ beschrieben, erleben die Vorschulkinder im letzten Kindergartenjahr in der Gemeinschaft der Vorschüler zusätzliche, gezieltere Vorschulaufgaben. Ein „Highlight“ dieser Vorschularbeit ist auch der Besuch der Schule sowohl am Kennenlerntag, den wir anschließend zum Thema machen, wie die Teilnahme an zwei   Unterrichtsstunden mit der ganzen Gruppe. Wir vermitteln damit den Kindern, dass Schule ein froher Ort des Lernens ist, in dem die Aufgaben zwar anspruchsvoll aber nicht unlösbar sind. Außerdem erleben sie, dass in einer Gemeinschaft, in der alle füreinander da sind und aufeinander achten, immer jemand zu finden ist, der hilft.
Auch wir vom Personal pflegen die Zusammenarbeit mit der Schule. Im Austausch erfragen wir, was zur Schulreife gehört, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten die Kinder unbedingt mitbringen müssen und welche Ziele, Aufgaben und Projekte unsere Vorschularbeit beinhaltet.

Einige unserer Kindergartenkinder wechseln zum Schuleintritt in den Hort.
Als eigener Bereich unserer Kindertagesstätte ist der Hort zwar den Kindern bekannt, jedoch nicht so genau, wie der Alltag aussieht und welche Spielmöglichkeiten dort vorhanden sind. Daher bieten wir zum Ende des Kindergartenjahres einen Schnuppertag im Hort an, an dem die Kinder sowohl die Räumlichkeiten wie auch die Erzieherinnen näher kennenlernen können. Ebenso ist Zeit für offene Fragen der Kinder.

Außengelände

2001 wurde unser Hof neu gestaltet. Es entstand ein naturnahes Außengelände nach Dirk Schelhorn.

Unser Spielgelände bietet nun einen vielfältigen Erlebnisraum für alle Altersgruppen.

Orte wie Kiesgarten, Kletterwald, Spielmauern, Bewegungsparcours und Atrium laden zum spontanen Spielen und Erholen ein.

Gleichzeitig machen diese Orte sinnliches Lernen durch Naturerlebnisse möglich und bieten natürliche Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder.

Auch die Klettermöglichkeiten im Kletterwald wurden ausgebaut und attraktiver gestaltet.


Die Lage in der Stadtmitte von Hanau ermöglicht uns Spaziergänge in den Schlosspark oder Exkursionen zum Wochenmarkt.

 

Räume deinen Kindern nicht alle Steine aus dem Weg –

sonst rennen sie einmal mit dem Kopf gegen eine Mauer.

(Robert Kennedy)